Die Lösung für Ablehnung

Derek Prince
Published: 2012
Last Updated: Oktober 2026
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Durch Ablehnung fühlen sich Menschen ungewollt und unerwünscht, aber in Christus werden Gläubige von Gott angenommen. Jesus hat am Kreuz die Ablehnung auf sich genommen, und vier Reaktionen darauf sind: vergeben, Bitterkeit loslassen und Gottes Annahme und Wirken annehmen.
In meinem letzten Brief haben wir uns angesehen, was Ablehnung bedeutet. Einfach gesagt ist es das Gefühl, unerwünscht zu sein: Man möchte geliebt werden, aber es scheint, als würde einen niemand lieben. Oder man möchte zu einer Gruppe gehören, fühlt sich aber ausgeschlossen. Das kommt häufig vor, auch in christlichen Kreisen.
Danach haben wir betrachtet, wie die Schrift Ablehnung darstellt. Besonders eindrücklich ist das Bild einer verheirateten Frau mit gebrochenem Herzen in Jesaja 54,6.
"[…] wie eine verlassene und im Geist bekümmerte Frau wird der HERR dich rufen, wie die Frau der Jugendzeit, wenn sie verstoßen ist, spricht dein Gott." (SLT)
Es gibt viele weitere Situationen, in denen Ablehnung entstehen kann, und unterschiedliche Arten, darauf zu reagieren.
Nun möchte ich insbesondere über die Antwort auf dieses konkrete Problem der Ablehnung sprechen. Ich möchte Ihnen die Antwort der Schrift darauf zeigen. Und eines möchte ich Ihnen sagen: Es funktioniert! Ich habe erlebt, wie viele Menschen radikal verändert wurden; nicht bloß vorübergehend oder oberflächlich, sondern radikal.
Jede Lösung von Gott für jedes Problem in unserem Leben stammt vom Kreuz. Am Kreuz hat der Herr die Lösung für all unsere Probleme errungen – und Jesus hat sich mit diesem besonderen Problem der Ablehnung am Kreuz auseinandergesetzt.
Vor vielen Jahren (tatsächlich war es im Jahr 1943) hat der Herr durch Geistesgaben zu mir gesprochen, ich sollte das Werk von Golgatha bedenken; dass es ein vollkommenes Werk war – vollkommen in jeder Hinsicht, perfekt in jedem Aspekt. Ich habe danach während mehrerer Jahrzehnte das Werk von Golgatha – was Jesus am Kreuz vollbrachte – bewegt und bedacht, und immer wenn es schien, ich hätte alles gesehen, entdeckte ich einen neuen Aspekt.
Der Tausch
Über die Jahre hat der Herr mir ein grundlegendes Prinzip des Kreuzes vor Augen geführt: dass nämlich ein Tausch stattfand, ein von Gott ausgestalteter Tausch. Gott der Herr sorgte dafür, dass am Kreuz – um Gottes ewige Gerechtigkeit zu erfüllen – all das Böse Jesus traf, welches gerechterweise dem menschlichen Geschlecht zugestanden hätte; damit umgekehrt durch Glauben jeder, der Buße tut und glaubt, all das Gute, das Jesus entsprechend Seiner Gerechtigkeit zusteht, empfangen kann. Jesus nahm das Böse, so dass wir das Gute bekommen können. Das ist sehr einfach, sehr simpel. Wenn wir das jedoch zu verstehen beginnen, eröffnen sich uns unendliche Segensströme für unsere Seele.
Gott liess alles Üble, Böse Jesus treffen, auf dass wir all das Gute, den Segen empfangen können. Je länger ich darüber meditiere, umso mehr erkenne ich, wie vollkommen dieser Tausch war. Hier sind ein paar Aspekte dieses Tausches:
Jesus wurde bestraft für unsere Sünde, damit uns vergeben wird. Jesus wurde wegen unserer Gebrechen verwundet, damit wir geheilt werden können. Jesus nahm unsere Krankheit auf sich, damit wir Gesundheit haben können. Jesus wurde an unserer Stelle arm, damit wir reich werden können. Jesus starb unseren Tod, damit wir Sein Leben haben können.
Während ich darüber nachdachte, sprach der Herr zu mir, dass es noch eine andere Seite bei diesem Tausch gäbe, nämlich Ablehnung. In Jesaja 53,3 heisst es doch:
«Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut.»
Während dreieinhalb Jahre Seines Lebens hat Jesus Sein Leben ganz damit verbracht, Gutes zu tun: Sünden zu vergeben, Kranke zu heilen, dämonisierte Menschen zu befreien. Er tat lauter Gutes. Am Ende dieser Zeit wurde das Volk, dem Er angehörte – Sein Volk, die jüdische Nation – durch ihren römischen Statthalter vor die Wahl gestellt, wen sie vorziehen würden: Jesus von Nazareth oder einen Kriminellen mit Namen Barrabas. Dieser war schuldig geworden, einen Aufstand angezettelt zu haben, und er war ein Räuber und Mörder. In einem kaum zu fassenden, einem der tragischsten Entscheide der Weltgeschichte, wurde Jesus abgelehnt und an Seiner Stelle Barabbas, der politische Rebell, gewählt.
Sie riefen: «Hinweg mit Jesus. Kreuzigt ihn. Wir wollen nicht ihn, sondern Barabbas, den Dieb und Räuber.» Wie hat Jesus darauf reagiert? Er betete, der Vater möge denen vergeben, welche Ihn kreuzigten. Er war nicht besorgt darum, was mit Ihm selber geschah. Er war vielmehr besorgt darum, was mit ihnen geschehen würde. Das wunderbare Beispiel Jesu ist, dass Er, obschon Er schreckliches Leid und Ablehnung erfuhr, nicht von Seiner Situation in Beschlag genommen, sondern über die betroffen war, die Ihn abgelehnt hatten. Welch ein Vorbild!
Als ich Jesu Tausch am Kreuz unter dem Aspekt der Ablehnung untersuchte, fiel mir etwas Überraschendes auf: Obwohl Er durch Menschen abgelehnt wurde, bestand Seine letzte Qual am Kreuz in der Ablehnung durch Seinen Vater. Wenn wir die Textstelle lesen, erfahren wir gegen Schluss, wie Er während der grauenvollen Erfahrung sagt:
«Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?» (Matthäus 27,46)
Aber es kam keine Antwort vom Himmel. Zum ersten Mal in der Geschichte des Universums verschloss der Vater Seine Ohren vor dem Schrei Seines Sohnes. Dann wusste Jesus, dass Sein Vater Ihn ablehnte. Warum hatte Er Ihn abgelehnt? Die Schrift sagt von Gott:
«Du hast zu reine Augen, um Böses mitansehen zu können, und Verderben vermagst du nicht anzuschauen» (Habakuk 1,13)
Als Jesus für unsere Sünde zur Sünde gemacht wurde, wandte Gott Seine Augen von Seinem Sohn ab und verschloss Seine Ohren vor Seinem Schreien.
Nach diesem kam nur noch ein einziger Schrei von den Lippen von Jesus, bevor Er verschied. Ich glaube, es ist buchstäblich so, dass Er an einem gebrochenen Herzen starb. Was Sein Herz brach, war nicht die Ablehnung durch die Menschen, sondern die Ablehnung durch Seinen Vater.
Jeder Person, die diesen Lehrbrief liest und Qualen der Ablehnung erlitten hat, möchte ich sagen: Jesus hat die tiefste, schmerzlichste Ablehnung erlebt; ja, die Ablehnung (für kurze Zeit am Kreuz) durch Seinen Vater. Er ertrug sie, damit wir gerettet werden können. Wenn es je eine gute Nachricht für diese Generation gegeben hat, dann ist es diese.
Annahme
Was ist das Gegenteil von Ablehnung? Annahme. Ich schätze die englische New-King-James-Übersetzung von Epheser 1,6, weil sie sagt, dass Gott uns «annehmbar gemacht hat im Geliebten». Jesus, Gottes wahrer und eingeborener Sohn, wurde abgelehnt, damit wir unwürdige Rebellen die Annahme des Vaters haben dürfen. Also ist das beste Gegenmittel für unsere Ablehnung der Glaube, dass Jesus unsere Ablehnung getragen hat, so dass wir Seine Annahme beim Vater haben dürfen.
Manchmal gibt es Probleme mit irdischen Eltern, die nie beseitigt werden können. Aber, Freunde, egal ob niemand euch gewollt hat, niemand euch geliebt hat, eure Eltern nicht einmal verheiratet waren: wer zu Gott kommt durch Jesus Christus, wird ein Mitglied der besten Familie im Universum, und Gott hat keine zweitklassigen Kinder.
Gottes Familie ist die beste Familie. Es gibt keine Familie, die nur annähernd an sie herankommt. Auch wenn sich Ihre Familie nicht um Sie gekümmert, Ihr Vater Sie abgelehnt, Ihre Mutter nie Zeit für Sie gehabt oder Ihr Ehemann Ihnen nie Liebe gezeigt hat: Gott will Sie trotzdem! Sie sind angenommen. Ihnen gilt Seine besondere Aufmerksamkeit und Zuneigung. Alles, was Er im Universum macht, dreht sich um Sie!
Wenn Gott sagt, dass wir angenommen sind, meint Er damit nicht einfach geduldet – dass wir Ihn nicht belästigen, aufregen oder stören. Wir brauchen nie zu viel von Seiner Zeit. Das einzige, was Ihn betrübt, ist, wenn wir zu lange wegbleiben.
Gott drängt uns nicht in eine Ecke und sagt: «Warte, ich bin zu beschäftigt. Ich habe keine Zeit für dich.» Nein, sondern Er sagt: «Ich bin an dir interessiert. Ich will dich. Du bist willkommen. Komm herein. Ich habe lange auf dich gewartet.»
Es ist so wie mit dem Vater in der Geschichte vom verlorenen Sohn (Lukas 15,11-32). Er war draussen und hielt Ausschau nach dem Sohn, ob er nach Hause kommt. Man musste nicht kommen und ihm mitteilen: «Dein Sohn ist nach Hause gekommen», weil der Vater der erste war, der es wusste. Er wusste es vor jedem anderen in der Familie.
Gottes Haltung uns gegenüber in Christus ist genau so. Wir sind nicht abgelehnt. Wir sind keine Bürger zweiter Klasse. Wir sind nicht nur Diener. Als der verlorene Sohn nach Hause kam, war er bereit, ein Diener zu sein. Aber der Vater wollte davon nichts wissen. Ganz im Gegenteil, er sagte: «Bringt das beste Gewand. Zieht ihm Schuhe an und steckt ihm einen Ring an seinen Finger. Schlachtet das gemästete Kalb. Denn dieser mein Sohn war verloren und ist gefunden worden, war tot und ist wieder lebendig geworden.» Der ganze Haushalt wurde auf den Kopf gestellt, um ihn willkommen zu heissen. (Siehe Lukas 15,22–24.)
Desgleichen sagte Jesus:
«So wird auch Freude sein im Himmel über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die keine Buße brauchen» (Lukas 15,7)
So heisst uns Gott willkommen in Christus.
Wir müssen folgende zwei grundlegende Tatsachen verstehen:
- Christus trug am Kreuz unsere Ablehnungen – all den Kummer und Schmerz.
- Ein Tausch hat stattgefunden: Wir sind angenommen wegen Seiner Ablehnung. Wir sind «angenommen in dem Geliebten.»
Manchmal müssen wir nichts weiter tun, als diese zwei Tatsachen erfassen, um Ablehnung zu überwinden. Es war vor einigen Jahren an einer Konferenz, und ich war gerade in Eile, weil ich predigen musste, da stiess ich wortwörtlich mit einer Frau zusammen, die mir entgegen kam. Sie war etwas ausser Atem und sagte: «Oh Bruder Prince! Ich habe dafür gebetet, dass – falls Gott es will, dass wir uns treffen – wir uns treffen würden.»
«Nun», antwortete ich, «wir haben uns getroffen. Was ist das Problem? Ich habe etwa zwei Minuten Zeit. Ich muss demnächst predigen.»
Also, sie fing an zu reden, und nach etwa einer halben Minute sagte ich: «Warten Sie. Ich kenne Ihr Problem. Ich brauche keine weiteren Fakten. Ihr Problem ist Ablehnung.» Ich sagte ihr: «Ich möchte, dass Sie mir folgende Worte laut nachsprechen.» So führte ich sie in dieser Aussage, die sie nachsprach. Ich erinnere mich nicht mehr an die genauen Worte; mehr oder weniger sagte ich Folgendes: «Gott, ich danke Dir, dass Du mein Vater bist und ich Dein Kind. Ich bin ein Mitglied der Familie Gottes. Der Himmel ist meine Heimat. Ich gehöre zur Familie. Ich bin nicht abgelehnt. Ich bin angenommen. Gott liebt mich. Er will mich. Er kümmert sich um mich.» Ich sagte «Amen», verabschiedete mich und ging davon.
Etwa einen Monat später erhielt ich einen Brief von derselben Person, in dem sie schrieb: «Ich möchte Ihnen mitteilen, dass diese zwei Minuten mit Ihnen und diese Worte, die ich gesprochen habe, mein Leben komplett verändert haben. Ich bin seither eine ganz andere Person.» Warum war sie anders? Weil sie erkannte, was es heisst, von Christus angenommen zu sein.
Vier Schritte
Bei vielen Menschen löst das Bekenntnis ihrer Annahme in Christus das Problem. Bei anderen braucht es mehr. Deshalb erkläre ich etwas genauer die einfachen Schritte, die jemand machen muss, der unter Ablehnung leidet. Ich glaube, der Heilige Geist wird Ihnen zeigen, ob es Sie betrifft.
1. Vergeben Sie denen, die Sie abgelehnt haben.
Das ist wesentlich. Vielleicht sagt jemand: «Aber mein Vater ist tot.» Das wurde mir schon viele Male gesagt, und ich antworte jedes Mal: «Das macht nichts, denn wir vergeben nicht für das Wohl des Vaters, sondern für uns selber.»
Ich kenne einen netten, jungen Christen, der diese Botschaft hörte. Er erkannte, dass er jahrelang Bitterkeit, Groll, Wut und Rebellion gegen seinen verstorbenen Vater mit sich herumgetragen hatte. Er nahm seine Frau auf eine mehrere hundert Meilen weite Reise mit zum Friedhof, wo sein Vater begraben war. Während seine Frau im Auto wartete, ging er alleine zum Grab seines Vaters. Er kniete sich nieder und für die nächsten paar Stunden schüttete er sein Herz aus und entledigte sich all seiner giftigen Gesinnungen. Er erhob sich nicht, bis er sicher war, dass er seinem Vater vergeben hatte. Als er aus dem Friedhof herauskam, war er eine veränderte Person. Seine Frau bestätigt heute, dass sie einen neuen Mann hat. Als sein Vater gestorben war, war seine Verbitterung noch am Leben geblieben.
Vergebung ist nicht zum Wohl dessen, der tot oder weit weg ist; wir sprechen von unserer eigenen Seite der Beziehung. Wir müssen vergeben zu unserem eigenen Wohl. Lassen Sie mich wiederholen, was ich schon viele Male gesagt habe: Vergebung ist keine Gefühlsregung, sondern es ist eine Entscheidung. Sagen Sie nicht «ich kann nicht.» In Wahrheit ist es «ich will nicht.» Aber wer sagt «ich will nicht» kann auch sagen «ich will.»
Der erste Schritt ist also, jeder Person zu vergeben, von der Sie sich abgelehnt gefühlt haben.
2. Legen Sie alle Bitterkeit, allen Groll, allen Hass und alle Rebellion ab.
Das sind die vier Reaktionen, die häufig tief sitzende Ablehnung begleiten.
3. Erkennen Sie die Tatsache an, dass Sie in Christus angenommen sind, dass Gott Sie annimmt.
Ich möchte nochmals betonen: Das heisst nicht, dass Er Sie lediglich duldet. Er liebt Sie. Er ist an Ihnen interessiert. Er sorgt sich um Sie. Ich weiss nicht, wie vielen jungen Menschen ich das gesagt habe – und ihre Gesichter haben aufgeleuchtet, als ich es gesagt habe.
4. Eines müssen Sie noch tun, vergessen Sie es nicht: Sie müssen sich selber annehmen.
Manchmal ist das der schwierigste Teil. Ich sage Gottes Kindern, dass sie sich selber nie herabsetzen, nie selber kritisieren sollen, denn wir sind Gottes Werk.
"Spricht auch das Gebilde zu dem, der es geformt hat: Warum hast du mich so gemacht?" (Römer 9,20)
Es steht Ihnen nicht zu, das zu tun. Gott weiß, was Er tut. Vertrauen Sie Ihm. Als Christ ist es nicht Demut, sich selber zu kritisieren, sondern Rebellion. Setzen Sie sich nicht herab. Sie sind Gottes Kunstwerk, Sein Meisterstück, wofür Er die größte Zeit und Sorgfalt aufgewendet hat – mehr als für alles andere, das Er im Universum erschaffen hat. Sie sind ganz oben auf der Liste. Wenn Sie das nicht glücklich macht, was sonst?
Werden Sie frei
Nun, da wir die Ablehnung aus verschiedenen Gesichtspunkten angeschaut haben, möchte ich jeden einladen, sich von ihr zu lösen. Mag sein, dass das ein Bereich in Ihrem Leben ist, dem Sie sich bisher noch nie gestellt haben, und jetzt deckt der Heilige Geist etwas auf, das Ihr Verstand bisher nicht einsehen wollte. Falls der Herr Ihnen gezeigt hat, dass Sie von Ablehnung frei werden müssen und Sie praktische Schritte unternehmen wollen, dann bitte ich Sie dringend, die folgende Proklamation laut auszusprechen. Und falls Ihnen beim Sprechen die Tränen kommen und Sie das Bedürfnis haben zu weinen, dann halten Sie es nicht zurück. Solch eine Erfahrung könnten Sie nicht einmal für tausend Dollar kaufen.
*Prayer Response
Vater, ich vergebe. Ich lege Bitterkeit, Groll, Hass und Rebellion ab. Ich danke Dir, Gott, dass ich in Christus angenommen bin. Ich bin ein Kind Gottes. Der Himmel ist meine Heimat. Ich gehöre zur besten Familie im Universum. In meinen Adern fließt königliches Blut.
Herr Jesus Christus, ich glaube, dass Du der Sohn Gottes bist und der einzige Weg zu Gott. Du bist am Kreuz für meine Sünden gestorben, und Du bist wieder von den Toten auferstanden. Ich tue Buße für alle (kehre um von allen) meine Sünden, und ich vergebe jeder anderen Person, so wie ich möchte, dass Gott mir vergibt. Allen, die mich abgelehnt und verletzt haben und mir keine Liebe entgegengebracht haben – Gott, ich vergebe ihnen allen jetzt.
Ich vertraue Dir, dass Du mir vergibst, und glaube, Herr, dass Du mich jetzt so annimmst, wie ich in Christus bin. Ich bin angenommen. Ich bin reich mit Deiner Gunst beschenkt. Du kümmerst Dich ganz besonders um mich. Du liebst mich wirklich. Du willst mich. Du bist mein Vater. Herr, ich möchte Dir danken.
Und eines will ich Dir noch sagen: Ich nehme mich selbst in Christus an, so wie Du mich geschaffen hast. Ich bin Dein Werk. Ich danke Dir für das, was Du gemacht hast, und ich glaube, dass Du ein gutes Werk angefangen hast und es bis zum Tag von Christus, dem Herrn, vollenden wirst. Ich löse mich jetzt von jedem dunklen, bösen Druck. Ich setze meinen Geist frei, um mich in Dir zu freuen. In Jesu Namen, Amen.

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